Ein Beitrag aus dem alten Blog.

Weizengras, Borretsch, Genforschung


Rohkost - Kinderbilderbuch

Nachdem diesen Winter nun schon länger die Schneedecke anhält, ergänze ich nun mit Weizengras und Feldsalat. Warum mir grüne Blätter soviel Kraft geben, lassen die Erkenntnisse folgender Wissenschaftler erahnen:

Rohkost - Kinderbilderbuch

(Dunkelgrüner) Salat wie eben der winterharte Feldsalat enthält ein vorteilhaftes Omega 3 Fettsäuren Verhältnis. Dieses merke ich an einem angenehm leichten, zerschmelzendem Fettgefühl auf der Zunge und am Gaumen. Wenn das Verhältnis nicht so gut ist, “brennt” das Fett unmerklich bzw erscheint die Sperre (unangenehmes Gefühl) wesentlich früher (Oliven: Omega 9).
Dr. med. Jürg Eichhorn schreibt mir aus der Seele, was ich in langen Jahren mit Omega-3 Fetten an Sperren oder Wohlgeschmack und deren Auswirkungen an mir selbst beobachtet habe:
Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Omega-6 und Omega-3 Verbindungen ist eine entscheidende Voraussetzung für unsere Gesundheit. Bei längerdauernder arachidonsäurearmer Ernährung erinnert sich der menschliche Stoffwechsel wieder an die Linolsäure und stellt daraus die Arachidonsäure her.
Bereits einmalige Diätfehler (Nüsse, Distelöl) können entzündliche Schübe auslösen.
Sein Infotext über den Quotienten Omega-6 zu Omega-3 Fettsäuren: “klick
Für Menschen, die Öle verwenden, bedeutet das, dem Rapsöl den Vorrang gegenüber Sonnenblumen- oder Olivenölen zu geben (Ein Öl ist nie so ideal wie das ursprüngliche Lebensmittel. Aber selbst das kann pur über Geruch und Mundgefühl als sperrender oder wohltuender erkannt werden).

Rohkost - Kinderbilderbuch

Vom Weizengras esse ich derzeit (typischerweise Februar, wenn die Schneedecke hoch ist und ich wenn es hell ist arbeite) täglich etwa 1/3 bis 1/2 der Keimschale, wie oben im Foto auf Randhöhe abgeschnitten. Ist angenehm süß.
Das mache ich max. 3 Mal, dann werfe ich die Keimlinge in den Kompost (dann schmecken es nicht mehr).
Über Weizengras
Dr. Earp Thomas von Bloomfield Laboratorium in New Jersey, USA, isolierte aus dem Weizengrassaft über hundert Stoffe, darunter alle bekannten Mineralien, Aminosäuren, Vitamine sowie 75 weitere Spurenelemente. Diese Stoffe fand er im Gras in höherer Konzentration als im Samen selbst.
Weizengras enthält das Enzym P4D1, dass das DNS-Reparatursystem stimulieren kann. Dieses mindert zellschädigende Einflüsse radioaktiver Strahlung, bremst den Alterungsprozess, stabilisiert das Immunsystem und wirkt dem Krebsgeschehen entgegen.

Auch gewöhnliche Grashalme in der Natur schmecken nach ein paar Mal kauen oft süß. Sie werden kaum wo lobenswert erwähnt - ich selbst hatte den Tipp von einem guten Freund erhalten. Hätte ich mir von alleine nicht gedacht gehabt. Den Trester spucke ich manchmal auch einfach aus.
Das ist auch unterwegs oft ein toller Energiespender, weil Magnesium der wichtigste Stoff für Chlorophyll ist.
Das, was das Eisen für unser Blut ist, ist Magnesium für Chlorophyll. In dem Fall sogar Kraftwerk (Photosynthese).
Magnesium und Calcium sind in Pflanzen unterschiedlich gewichtet - eine eher magnesiumhältige Pflanze erkennt man an dessen Kraft (bei Calcium erscheint die Pflanze weniger stabil).

Rohkost - Kinderbilderbuch

Und wir haben unsere Borretschsamen eingesetzt .. sodass wir schnellstmöglich wieder Borretschblätter aus dem Garten essen können. Mittlerweile können sich die Samen vor dem Wohnzimmerfenster entwickeln, für das Frühbeet ist es noch zu kalt.