Der Aroma-Industrie ist schon längst bekannt, was nun nun scheinbar für konventionell ernährten Menschen zu erschrockenen Gesichtern führt:
Pilze, Bakterien - sie sind allzuoft für den guten Geschmack verantwortlich.

1. Aroma-Industrie und Schimmelpilze
2. Über Schimmel
3. Eigene Erfahrungen


1. Aroma-Industrie und Schimmelpilze

Sogar Zitronensäure, eine der wichtigsten chemischen Substanzen (Deswegen gab auch die bis dahin zweithöchste Kartellstrafe der US-Geschichte: "klick ") wird heutzutage über Schimmelpilzen und Bodenbazillen hergestellt: die Ausscheidungen dieser Kleinstlebewesen liefern kostengünstigst diesen erfrischenden Geschmacksstoff (der auch sonst in der Chemie und in der Reinigung eingesetzt wird).

Doch das ist nicht alles ...: Der Pilz Trichoderma viride lebt im Erdboden und wird für die Herstellung von Kokosaroma eingesetzt.

Nebeninfo: Bei Erdbeeren ist es ja fast schon landläufig bekannt: Der Originalauszug aus Erdbeeren ist sehr teuer und schmeckt überhaupt nicht nach dem gewünschten Aroma. Hier wird allerdings die Kochkunst angewandt, indem australische Sägespäne mit Alkohol, Wasser und ein paar andere (geheime) Zutaten, die hinzugefügt, gekocht werden. In Variation der Zutaten können auch Himbeeraroma, Kakao, Schokolade oder Vanillearoma entstehen.

Nicht so gut sind natürlich Aromen, die unvergänglich sind, denn diese "neue Natur" in der es keinen Verfall, kein Sterben gibt, hat daher auch kein Leben.

Zurück zu den Mikroorganismen:
Da die Mini-Mikroben zwar willig Geschmack abgeben, aber der Industrie zu langsam, werden sogar eigene "leistungswillige" Industriemikroben durch Geschmacksgen gezüchtet.

Das vermeidlich gut nach Kirschen schmeckende Schwarzwälder-Kirsch-Joghurt bekommt seinen intensiven Geschmack also nicht durch die Fruchtmischung sondern durch emsige Schwarzwälder Boden-Bazillen, gentechnisch manipuliert von fleißigen Universitätsbiologen .

Weiteres Beispiel:
Das Enzym "Novoferm", gewonnen aus dem Schimmelplitz Aspergillus Niger, dient zur Gschmacksverbesserung bei Gewürztraminer, Chardonnay, Sylvaner, Müller-Thurgau, Muskateller, Sauvignon Blanc. Unter anderem.

Ob der teure Bordeaux oder der günstige Genossenschaftswein aus dem Supermarkt die biologische Behandlung erfuhr, bleibt dem Genießer verborgen; auf der Flasche steht nichts von den verborgenen Helfern.

Der Gebrauch dieser neuen Nützlinge ist eben "so natürlich wie die Natur selbst".

2. Über den Schimmel

Bei Schimmel muss man immer unterscheiden zwischen Schimmel auf früher erhitzten Lebensmitteln und solchen, die roh sind (Siehe auch Tabelle: "klick"). Schimmel können eine sehr gute Sache sein - natürlich nur solange gegessen, wie es schmeckt.

Schwarzer Schimmel war mir bisher hingegen nie gut und Schimmel auf Nüssen ist auch bedenklich - schmeckt allerdings mono und roh gegessen auch grauslig. Genauso wie verschimmelte Himbeeren zum Ausspucken grauslich sind (man würde es auch riechen, aber der Schimmel ist ja innen und wenn ich nicht immer genau schaue, spucke ich dann eben nachher aus).

Daher ist es natürlich gut, davor zu warnen, wenn vorauszusehen ist, dass das Obst in einen Obstsalat gemischt wird - vielleicht auch noch gemischt und gewürzt (Genauso wie giftige Pilze nicht roh nicht im Mund blieben, im gekochten und gewürzten Zustand können sie zum Tod - mangels übergangener natürlicher Warnung [Sperre] - führen).

Eine Hausfrau, die Konfitüre kocht, schneidet natürlich die schimmeligen Stellen der Früchte weg, aber dieser Kontext besteht hier nicht - schließlich essen wir doch alle roh!
Während nun bei Schimmeln auf gekochten/verarbeiteten Lebensmitteln zahlreiche Krankheiten wie Krebs etc. als Folge nachgewiesen wurden, ist die Wirkung durch rohe Schimmel "nur" eine Belastung für den Darm, wobei bei Verletzungen bzw. Tumore diese besiedelt werden. Pilze werden auch absichtlich vom Körper zum Schwermetallabbau angesiedelt: Z.B. der Candida albicans bindet in den Zellwänden Schwermetalle ein. Für den Körper ist es einfacher, sich mit den toxischen Stoffwechselprodukten der Pilze (Mykotoxine) abzugeben, als mit den Schwermetallen. Daher drückt der Körper bei starker Schwermetallbelastung nicht nur ein Auge zu, sondern baut Pilze an, um das Schwermetallproblem einzugrenzen.

Eine Behandlung von Pilzen ohne vorherige Schwermetallausleitung ist daher eher fragwürdig ... aber solche Probleme wollen und sollen wir alle nicht haben - dies nur zur Illustration.

Die Mikroorganismen auf Traubenzuckerbasierten Lebensmitteln aber erzeugen sogar B12! Machen Sie eine Vergleichsverkostung, man kann es schmecken.

3. Eigene Erfahrung

Als Österreicherin landet bei mir eine Lieferung auch mal um einiges später als geplant vor meiner Türe. So kam es, dass ich vor vielen Monden alsbald "frische schimmelige Feigen" bekam.

Bei meiner Anfrage beim Lieferanten teilte man mir mit, dass ich diese ruhig essen könne, das es sich hier um einen Edelschimmel handelt. Gehört, versucht - und in der Tat: das waren die besten und süßesten Feigen, die ich je hatte (eine schwarze, große Sorte).

Doch letzte Woche hatte ich eine tolle Überraschung beim Essen. Ich hatte grüne und schwarze Feigen (diesmal eine kleinere Sorte) bestellt.

Die "normalen" grünen schmeckten ok:

Ganz normal süß, aber meine Weintrauben vom Garten sind da süßer. Ist ja auch klar, so frisch von der Rebe.

Und dann probierte ich eine schimmelige grüne Feige:

Erstaunlich: Sie schmeckte wie Palatschinken (dünner Teig aus der Pfanne) mit süßester Erdbeermarmelade (Erdbeerkonfitüre) gefüllt (B12 riecht süß!):

Dann sah ich mir die schwarzen Feigen an. Sie waren etwas glitschig geworden, der Transport von 4 Tagen war doch auch sehr lange:

Und diese überraschte mich mit einem Geschmack, den ich bei Spitzen-Rotweinen süßer Art ansiedeln würde .. ich habe ja keine Ahnung .. spontan sagte ich zu meinem Rotwein-genießenden Göttlichen: Das schmeckt wie bester roter Burgunder ... blumig, zart, charmant im Abgang ... ja, auch alkoholisch.

Zu den Zwetschken generell muss ich sagen, dass ich keine dieser Früchte im Handel essen kann. Mir schmecken die aus dem Garten, die schon am Boden liegen bedeutend besser. Andere kommen mir direkt ungenießbar hart, sauer und geschmacklos vor.
Verschimmelte Zwetschken wurden schon mit "Lebkuchen-" und "Zimt-Geschmack" tituliert. Mich zogen letzere noch nicht an - aber jeder hat so seine eigenen indiviudellen Geschmacks-Erlebnisse .

Die Art des Schimmels und dessen Stoffwechselprodukte hängt davon ab, ob das Obst reif ist und zu den zuckerreichen Früchten gehört wie z.B. Feigen. Auch andere Inhaltsstoffe können den weiteren Schimmelbefall behindern bzw. eine andere Art der Hülle und der Fülle . In Tropischen Ländern herrscht eine höhere relative Luftfeuchtigkeit und die dort variationsreicher vorkommenden Schimmelpilze gelten (vorallem wegen der Anwendungen mit Erhitzen der Lebensmittel) öfter als giftig als jene, die hier bei uns durch die Luft übertragen werden.

Ernährung ist ein Abenteuer - wenn man will ...

Schlussbemerkung: Wenn ich so an diese Schimmelthematik denke, sehe ich das ein bißchen wie eine verborgene Zauberschule, eine Alchemie.
Die einen haben (oder glauben es zu haben) es in sich, die anderen haben Angst davor (verteufeln es gar) und die dritten nutzen es im ganz großen Rahmen und werden reich dabei. Link zu Beispielen der Biotechnologie: "klick"
Ich verzehre Schimmel nur in geringen Mengen. Dies betrifft auch Heilerde und Sturm (dt: Federweisser)
Erfahrungsberichte: Zwetschke, Sturm

Für jene, die nicht wissen was dahinter ist, kann es tatsächlich gefährlich sein (wie der "Zauberlehrling").
Daher kann man auch nichts generell empfehlen. Siehe auch Beitrag aus dem Rohkostfreundeforum: "klick"

Grundsätzlich hängt es eben vom Zucker ab, welche Mikroorganismen sich darauf setzen:
Traubenzucker -> Hefebakterien -> B12! (siehe auch Camenbert); Vitamin C erhöht (wie immer) die Aufnahmefähigkeit.
Denaturierte Kohlenhydrate wie Getreide(flocken) und Erhitztes: Aflatoxin

Ob Traubenzucker in einem Lebensmittel enthalten ist, kann man an dem feinem Zuckergeschmack herausfinden.
Versuch: Probieren Sie einmal Traubenzucker (Glukose/Dextrose), Fruchtzucker (Fruktose) und Rübenzucker (Saccarose) im Vergleich auf der Zunge zergehen zu lassen. Beispiele für natürliche Lebensmittel mit verschiedenen Zuckern: "klick"



Zusatzinfo: Tabelle Behandlungsfrequenzen nach Dr. Clark aus: Heilung ist möglich (Seite 605)
(Kochkostliteratur, nur zur Orientierung über den Zusammenhang denaturierte Kohlenhydrate - Aflatoxin)


PILZGIFT
QUELLEN
WIRKUNG
ENTGIFTUNG
Aflatoxin
(Aspergillus Arten)
177 & 178 kHz
Frühstücksflocken, vorgefertigte Getreide Produkte (Popcorn, Haferflocken, Maischips, etc.) brauner Reis, Tierfutter zerstört Leber (Hepatitis & Zirrhose), immer bei Krebs nachweisbar waschen mit Vit.-C plus Hitze: mehrere Minuten kochen, backen oder braten, danach wieder Vit.-C dazugeben
Zearalenon
(Kartoffel Schimmel,
potato ring rot)
100 kHz
Teigwaren, Reis, Essig, Honig, Brot, Bier, Wein, Zitrussäfte & - produkte wirkt bei Tieren ähnlich wie Östrogen, Brustkrebs, Thymusprobleme, aktiviert Makrophagen, verhindert Entgiftung von Benzol (AIDS) wie oben
Sterigmato-
cystein
Teigwaren (gekocht, gebacken weniger), Brotmehl häufig bei Schizophrenie nachweisbar
88, 96, 133 & 126 kHz
wie oben
Mutterkorn
(Ergotoxine)
295 kHz
Roggen & -produkte; Wein, Honig, Alkohol & Mutterkorn verstärken sich gegenseitig in der Wirkung Dr. Jekyll & Mr. Hyde - Verhalten bei Kindern, unflätige Reden; immer bei Schizophrenie nachweisbar, epileptische Anfälle wie oben
Cytochalasin B
Teigwaren hemmt Zellteilung (z.B. Leber kann sich nicht regenerieren) Teigwaren meiden
Kojisäure
graue Stellen in Kartoffeln behindert Methanol Entgiftung, begünstigt Pankreasegel in der Pankreas (Diabetes) keine Kartoffelschalen essen, graue Stellen beim Schälen sorgfältig entfernen
T2 - Toxin
gekochte Erbsen & Bohnen Bluthochdruck & Nierenerkrankungen Trockenfrüchte verlesen, mit Vit.-C einweichen
Hirseschimmel
125 - 288, 277 kHz
Sorghum- & Hirseprodukte, Ahornsirup; frisst tote Egel nach deren Abtöten (z.B. nach Zappen) Blutungen (purpurne Flecken), Schlaganfall, Appetitmangel, Schluckbeschwerden v.a. bei Älteren Hirse vor dem Kochen in Vit.-C Waser spülen plu Vit.-C beim Kochen dazugeben
Patulin
(Penicillium Arten)
Obstschimmel (nicht Bananen & Zitronen), in den meisten Obstsäften belastet den Darm, so dass Shigellen & E. coli ins Blut vordringen und Verletzungen & Tumore besiedeln Obst schälen, um angeschlagenen Stellen sehen & entfernen zu können