Ganz besonders krass ist die Auswirkung, wenn aus Theoriegebäuden heraus oder hauptsächlicher Kaufware Süssgras ausgeklammert wird bzw zuviel Oxal- und Phytinhältige Lebensmittel verzehrt werden. Z.B.
* Oxalsäure: Spinat, Löwenzahn, Erdnüsse, Walnüsse…
(Abhilfe: Calciumreiche Lebensmittel essen;)
* Phytin: Ölsamen wie Sonnenblumenkerne, Roggen, …
(Abhilfe bei Getreide durch Führung; sonst Vitamin C dazu)
Manche Lebensmittel davon würden in der Natur nie in einer größeren Menge, gar mono, auf einmal gegessen werden.
Nicht alles, was bitter ist, ist auch gut für den Magen. Man kann beides geschmacklich erkennen, wenn man es einmal tariert hat.
Süssgras ist ein ausgezeichneter regelmässig verfügbarer Zinklieferant, wenn man mal von Austern in Küstengebieten absieht, bei denen man allerdings wieder auf Vitamin C achten sollte. Und mit Eisen eines der wichtigsten Spurenelemente des Körpers.
Nicht nur für die Haare, selbstverständlich. Doch der Körper spart dort am schnellsten, wo es nicht so notwendig ist. Für Männer ist vielleicht auch interessant zu wissen, dass pro Samenerguss etwa 5 mg Zink ausgeschieden werden. Wo Eisenmangel (durch die lange/starke Menstruation) bei Frauen mehr verbreitet ist, ist Haarausfall bei den Männern mehr verbreitet. Doch auch viele Frauen sind vom Haarausfall betroffen: Die Natur ist bei ihnen meist gnädiger und es bildet sich meist “nur” eine hohe Stirn aus.
Das eher unscheinbare Gras wird meist übersehen, obwohl (oder weil?) es im Übermass wächst. Es erinnert eigentlich von seiner Form her schon an Haare.
Ich war selbst erstaunt, als ich zum ersten Mal so ein Grasstück im Mund zerkaute - und das tatsächlich schnell süss wurde!
Manche geben sogar den Löwenzahnblättern den Vorrang, obwohl diese mit ihrer Oxalsäure sogar eher die Calciumaufnahme behindern. Die Löwenzahnblüten dagegen sind sehr angenehm. Ebenso problematisch der Überhang von Ölsamen wegen der Pytinsäure, die ebenfalls verhindert, dass Mineralstoffe vom Darm aufgenommen werden können (daher die Teigführung bei Roggensamen etc.).
Mein Partner ist zwar kein Rohi, aber er nützt diese Erkenntnisse ebenso: Er ißt auch täglich Gras. Mit seinen bald 38 Jahren hat er noch immer volles Haar. Sein Vater hatte im Vergleich schon bei der Hochzeit den Beginn seiner Glatze - wie auch sein Grossvater davor.