Auf der Suche nach der perfekten menschlichen Ernährungsform veröffentlichten viele Autoren mit unterschiedlichen Hintergründen ihre Werke.
Angelehnt an die Diagramme von Victoria Boutenko ein durchschnittlicher Vergleich der Ernährungsanteile (leicht angepasst, da auch Rohköstler je nach Bedürfnisse zumindest geringe Teile an tierischen Lebensmitteln miteinbeziehen):

| Warum ich Wildgrün liebe: (1) Einmal die Ernteplätze in der Natur gefunden, kann ich sie regelmässig/täglich besuchen und mich damit kostenlos und gewohnheitsmässig versorgen. (2) Die Zusammenstellungen der Natur sind unübertroffen: Keine Zucht und auch keine Nahrungsergänzungsmittel kommen an sie heran. (3) Sie sind unbestechlich im Geschmack (und in der Sperre) und bewirken vor der Mahlzeit eine Grundabdeckung. Die generellen Lebensmittelkosten sinken bei gleichzeitig ausgeglichenerer Versorgung weil die absolute Menge an sich stark sinkt. |

| Meine liebsten Wildpflanzen Beifuss, Gundermann (ganzjährig), Vogelmiere (ganzjährig), Hagebutte (ab dem ersten Frost bis ins Frühjahr), Guter Heinrich, Borretsch, Kreuzblütler aller Art . Wertvoll sind auch die Mikroorganismen (B12-Produzenten, ...) die an den ungewaschenen (!) Blättern und Früchten haften. |
| Wichtiger Hinweis Die reine vegane rohe Lebensweise ist mehrheitlich nicht ohne Ergänzung durchführbar. Insbesondere Schwangere, Stillende Mütter und Sportler sollten zumindest in dieser Phase Nahrungsergänzungsmittel einnehmen. B12 und Eisenmangel sind schon in der normalen Mischkost weit verbreitet, diese Mängel können sich noch vertiefen wie zahlreiche Erlebnisse von Rohköstlerinnen erwiesen haben. Schon der Eisenbedarf einer Frau ist nach allgemeinen Erhebungen 1,5-mal so hoch wie der von Männern (alleine schon wegen der Menstruation). Gesichtsdiagnose kann eine gute Diagnosemethode weit über Bluttests (oder als Ergänzung) sein (Versch. Arten der Augenringe beobachten!). Da die Wirkungsweise der künstlichen, hoch dosierten Nahrungsergänzungsmittel teilweise stark umstritten ist, wird allgemein die Miteinbeziehung der vollständigen Lebensmittelpalette empfohlen. |
Rohkost: historische, therapeutische und theoretische Aspekte einer alternativen Ernährungsform.
Dissertation,
Institut für Ernährungswissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen, 473 S, 2006
Direktbezug über den Verfasser: Dr. oec. troph. Edmund Semler, Haydngasse 9, AT-2292 Engelhartstetten Tel.: +43/(0)2214-2162 Email: edmund.semler(at)gmx.net
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